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Donna Africa
Im Mai 1995 zog "Die letzte Karawane" durch Mailand.
Das war ein Festival der Begegnung zwischen Afrika und Europa. Schriftsteller,
Filmemacher, Musiker und Modedesigner aus fünfzehn afrikanischen Staaten
kamen, um ihre Kunst der italienischen Öffentlichkeit vorzustellen. In
diesem Rahmen fand auch das erste Musikfestival statt, das Frauen vorwiegend
aus nord- und westafrikanischen Staaten gemeinsam auf die Bühne brachte.
Diese wunderbaren Begegnungen wurden auf einer CD dokumentiert.
Der große Erfolg des ersten Rendezvous veranlasste die italienischen
Veranstalter, im März 1997 im Rahmen des Afrikanischen Filmfestivals
in Mailand wieder afrikanische Musikerinnen zu einem Workshop einzuladen.
In der Folge dieser Zusammenarbeit entstanden eine CD-Produktion und einige
wunderbare Konzerte.
Die musikalischen Extrakte beider Veranstaltungen wurden auf dem Album DONNA
AFRICA zusammengefasst.
Die Wurzeln dieser Musik finden sich in der klassischen und originalen Musik
aus der arabisch-nordafrikanischen Tradition. Das Besondere liegt darin, dass
die Musikerinnen mit ihrer Art zu Musizieren eine Brücke schlagen zwischen
Tradition und Moderne, und zwar auf unterschiedliche Weise.
Zum Beispiel kombiniert die tunesische Oud-Spielerin Mouna Amari beim Vortrag
ihres Titels "Samarcande" in außergewöhnlicher Art und
Weise die traditionellen Instrumente Oud, Qanum, Tabla und Kora mit dem Kontrabass.
Yinka Davies arrangiert in "Adúpè - Shukran" für
ihre typischen Yoruba-Gesänge neben Oud und Qanum auch Tabla und Gatham,
die dem Stück damit eine indische Komponente verleihen. Florida Uwera,
Prinzessin aus Ruanda, sieht sich als Bewahrerin der originalen und klassischen
Musik, des Erbes ihres von zahllosen Völkermorden gebranntmarkten Landes.
Diese Verbundenheit drückt sich auch in ihren neueren Arrangements aus.
Die Musikerinnen sind ohne Ausnahme Meisterinnen ihres Instrumentes und mehr
als das: sie entwickeln die weibliche Seite ihrer Kultur und zwar sowohl als
Instrumentalistinnen als auch als Komponistinnen. Damit dokumentieren Sie
Ihre Stellung in einem nach wie vor männlich dominierten Kontinent und
beschreiben eine spannende Entwicklung in der Begegnung mit anderen musikalischen
Welten.


Das Projekt Donna Africa lebt weiter und alle zwei bis drei Jahre treffen sich afrikanische Musikerinnen zu Workshops und Konzerten in Italien.
Kontakt:
Mohamed Challouf
Via Dalmario Birago 2
I-20133 Milano
Fax: 0039 02 730792
Demos aus der CD "Donna Africa"
Pressestimmen:
1999
Donna Africa (1999, Peregrina Music PM50151)

Donna Africa
Donna Africa
Donna Africa
Donna Africa
Donna Africa
kein aktueller Workshop und keine Konzerte in Planung.
"Bei manchen Zusammenstellungen unter dem Etikett Weltmusik ist Vorsicht geboten. Oft werden einem unter dem Mantel der Authentizität lediglich Ethnoklischees verkauft. Nicht so auf dieser CD... Die Musikerinnen mit ihrem instrumentalen und kompositorischen Können haben es nicht nötig, auf einen Frauen- oder Exotenbonus zu setzen, und machen auch keine sonstigen kommerziellen Kompromisse. ... Jeder Titel ist ein Kleinod, das den aufmerksamen Hörer mit spannenden Klangnuancen einhüllt. Mit amerikanischer Studioprominenz und großem Werbeetat würden die Frauen vielleicht auch die Spitze der Charts erklimmen, in der Carnegie Hall auftreten und von deutschen Kunstfilmern mit einem Dokumentarfilm geehrt werden, wie die kubanische Herrenriege des Buena Vista Social Clubs. Es ist dieser Platte zu wünschen, dass sie auch ohne solche Unterstützung viele interessierte Hörer gewinnt." (Jazzpodium)
"...bei jedem Hören sind neue Feinheiten zu entdecken, ist die Arrangeurin genauso zu bewundern wie die Komponistin und die Interpretin. Afrika ist eine Frau, daran gibt es keinen Zweifel." (blattgold)
"Afrikas Frauen sind im Kommen und mit ihnen wunderschöne
Musik. Eine Kostprobe gibt die CD Donna Africa, auf der acht Künstlerinnen
mit traditionellen und modernen Stücken zu hören sind." (Elle)
| Samarcande | RealPlayer MP3 |
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| Cabra Canella | RealPlayer MP3 |
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| Musy Kam | RealPlayer MP3 |
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